| M | D | M | D | F | S | S |
|---|---|---|---|---|---|---|
| « Nov | ||||||
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | |
| 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 |
| 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 |
| 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 |
| 28 | 29 | 30 | 31 | |||
20.11.2008 von Selma.
Gotteskind:
Lieber Vater, wie soll ich wissen, was richtig und falsch ist. So viele sagen, sie glauben an dich, doch jeder hat ein anderes Bild von dir?
Gottvater:
Liebes Kind, deshalb gab ich das Gebot, “Mach dir kein Bild von mir”. Dieses Gebot gab ich euch Menschenkindern nicht, um euch zu etwas zu zwingen, sondern aus Liebe. Es gibt von mir kein Bild, da ich jenseits eurer menschlichen Vorstellung BIN. Dieses ICH BIN DER/DAS ICH BIN, galt niemals für erschaffene Wesen, sondern damit versuchte ich, euch etwas zu sagen, was nun einmal nicht in eure Verstandesworte zu fassen ist. Lass mich einfach nur sein, liebes Gotteskind. Höre auf, danach mit dem Verstand oder deinen menschlichen Gefühlen zu suchen. Mich findest du im Dunkel des Glaubens. Zuerst einmal brauchst du den Glauben, dass es mich überhaupt gibt; doch das ist nur der Anfang. Zuvor ist es wichtig, alles, was du über mich hörtest und glaubtest, erst einmal in deinem Kopf zu löschen und das ist nicht so einfach. Denn dein Gehirn ist ein Computer, deine DNS sind Speicher. Über viele Jahrtausende ist in deinen DNS Überkommenes gespeichert und über viele deiner jetzigen Menschenjahre ist Angelerntes, Übernommenes, Selbsterdachtes, Selbsterlebtes auf der Festplatte deines Gehirns gespeichert.
Die 40 Tage, die Jesus, dein Bruder, in die Wüste ging, sind nicht äußerlich zu verstehen, sondern innerlich. Auch wenn der äußere Ort - die Wüste - sehr dazu beiträgt, dich von all eurem Verstandeswissen zu trennen. Diese Wüste kann auch dein stilles Kämmerlein sein, um dort in dein stilles inneres Herzenskämmerlein zu gehen, zu lauschen, bis du meine Stimme wieder hörst. Sie ist leise und jenseits deiner menschlichen Sinne. Es braucht schon diese vierzig Tage, oft noch länger, bis du mich wieder hören kannst. Als kleines Kind hattest du keine Probleme, sie zu vernehmen. Jetzt aber ist noch dein Verstand Herr über deine Sinne, und alle Gefühle, die du fühlst, entstehen aus dem Verstand und nicht aus dem, was du wirklich bist, nämlich verkörperte Liebe, so wie ich unverkörperte Liebe bin.
Gotteskind:
Ich habe tiefe Angst, Vater. Als Kind glaubte ich an dich, doch dann geschah so vieles, gerade auch in deinem Namen. Und jetzt bin ich völlig verunsichert, weil ich nicht mehr verletzt werden möchte.
Gottvater:
Verletzt habe nicht ich dich, sondern fehlbare Menschen, die es auch nicht besser wussten oder wissen als du, selbst sehr verletzende Erfahrungen sammelten und vor allem mich, den göttlichen Geist VERMENSCHLICHTEN, ich, der ich Geist ohne Anfang und ohne Ende bin,
und wie schon Moses erfuhr, niemals von einem Menschen mit den körperlichen Sinnen gesehen werden kann, ohne zu verlöschen. Sie machten aus mir, dem Unfassbaren, einen vermenschlichten Gott, ein Menschenkinder-Märchen. Und damit entstand die Trennung. Hier ich Gott, dort du Mensch, dort der Nächste, dort der Jude, dort der Heide, dort der Christ.
IN MIR, AUS MIR ist alles ausgeatmet, was lebt und webt. Wie kann ich dann ein getrenntes Wesen sein, das Grenzen hat? Und wie kann es stimmen, dass jeder MICH DEN UNTEILBAREN aufteilt in den
Gott der Juden
Gott der Christen
Gott der Moslems
Gott der Hindus
Gott der Indianer
Gotteskind:
Vater, warum geschah die Vertreibung aus dem Paradies?
Gottvater:
Weil ihr plötzlich meintet, ihr wäret auch Gott und wolltet selbst Leben erschaffen. Doch als erschaffene Wesen könnt ihr lediglich das von mir Erschaffene umwandeln, wie Kinder, die mit nassem Sand Burgen bauen. Doch euer Verstand hält euch so fest umklammert in der Illusion, dass ihr nicht aufgebt, immer und immer wieder zu MEINEN, ihr könntet selbst LEBEN erschaffe: NEIN!!! ihr könnt nur tote Dinge erschaffen, die sehr bald wieder zerfallen, auch wenn manches von euren Werken einige tausend Jahre hält. Irgendwann wird MEINE SCHÖPFUNG sie wieder in sich zurückgeholt haben.
Gotteskind:
Wie soll ich nun in dieser Welt glücklich werden?
Gottvater:
Indem du aufhörst, dein Leben selbst in deine menschlichen Hände zu nehmen und dich rückhaltlos in MEINE göttlichen Arme fallen lässt. DAS IST DER WEG ÜBER den ABGRUND. Es ist ja nur dein Verstand, der dich zweifeln lässt. Als kleines Kind hattest du dieses bedingungslose Vertrauen noch. Den Zweifel kannst nur du allein besiegen, da er aus deinem eigenen Willen entsteht und ich euch diesen FREIEN WILLEN als GESCHENK mitgab. Auch hier werde ich niemals eine Änderung vornehmen, nur weil einem meiner Menschenkinder es gerade nicht in den Kram passt, auch wenn es ihm noch so schwer fällt. Durch euren eigenen Willen erschafft ihr euer Karma. Ich gab in die Schöpfung
das Gesetz von Ursache und Wirkung.
Bereits mein Sohn Jesus, euer Bruder, sagte seinem zweifelnden Verstand, als dieser ihn versuchen wollte, von einem hohen Berg zu springen.
…………
Mein Kind, lies’ selbst nach, du kennst diese Stelle in der Bibel ja. Damit machte er deutlich, dass die physischen Gesetze der irdischen Schöpfung auch für ein noch im Menschenleib lebendes Gotteskind EXISTIEREN und nicht von ihm geändert werden DÜRFEN ODER KÖNNEN. DAS KANN NUR ICH, der alles erschuf und ich ändere nie etwas an dem, was ich erschaffen habe, weil alles, was ich erschuf: VOLLKOMMEN IST, so wie auch ich VOLLKOMMEN bin.
Gotteskind:
Manchmal lähmt mich diese Angst so sehr, dass ich in Panik gerate. Wenn ich jetzt also über diese wankende, schwankende Brücke gehe und mittendrin vor lauter Angst nicht mehr weiterkann?
Gottvater:
Dann sprich doch mit mir, ich bin doch immer IN DIR, um dich. Wie hast du es denn als kleines Kind gemacht, wenn du Angst hattest? Bist du nicht sofort in die Arme deiner Eltern gerannt, und hast dich trösten lassen? Und hast du damals irgendwelche Zweifel verspürt? Ja sicher, menschliche Eltern sind fehlbare erschaffene Geschöpfe. Doch ICH BIN GOTT, der EWIGE EINE, der euch alle erschuf, Geist ohne Anfang und Ende, sowie auch du Geist aus meinem Geist bist und zur Zeit einen Körper bewohnst, den du sowieso irgendwann wieder verlässt. Vor was also hast du Angst? Dass dein Körper zu Schaden kommt? Du bist doch nicht dein Körper, du bewohnst ihn nur für ein paar Menschenjahre. Oder hast du Angst davor, dass du unwichtig bist, es dich hier nicht mehr gibt, dass du erst als Mensch dir einen Namen machen musst, um in Erinnerung zu bleiben bei vielen Menschen, wenn du den Körper verlässt?
Freue dich lieber, dass ICH dich kenne, denn Berühmtheit bei Menschen ist Schall und Rauch. Heute bist du berühmt, morgen kreuzigen sie dich. Schon vergessen, dann erinnere dich an deinen Bruder Jesus. Ihm ist es nicht wichtig, dass er bei euch Menschen berühmt ist, noch dazu wo die meisten von euch Menschen ein völlig falsches Bild von ihm haben. Sein Kindesgeist ist mit meinem Geist wieder EINS geworden. Er existiert HIER nicht mehr getrennt von mir.
Sondern ER UND ICH sind wieder EINS. Nur auf der Erde gibt es die ZWEI, weil ihr selbst die TRENNUNG geschaffen habt mit eurem menschlichen Willen. Doch es ist eine Illusion in eurem Bewusstsein und nicht WIRKLICH. Jesus hat es euch zeigen wollen, und dafür wurde er gekreuzigt. Und weshalb? weil Menschen SELBST ETWAS SEIN WOLLEN und so hat sich in den letzten 2000 Jahren nichts verändert auf der Erde. Auch wenn manche das behaupten. Schaut um euch. Sobald von Menschen verlangt wird, zu sehen, dass sie nichts sind und nur ICH ALLES BIN, murren sie und halten sich die Ohren zu. Und wie schon bei eurem Bruder Jesus, bleiben zum Ende ganz wenige, die noch hören wollen, was er zu sagen hat VON MIR SEINEM WAHREN VATER.
Gotteskind:
Danke Vater, ich habe immer noch Angst und bin unsicher. Ich kann es nur versuchen.
Gottvater:
Liebes Kind, fang einfach dort an, wo du gerade bist, geh den ersten Schritt, dann noch einen. Wenn es zuviel wird, setz’ dich hin, ruhe dich aus. Es wird oft drei Schritte vor, zwei zurück geben. Auch dein irdischer Körper brauchte neun Monate, bis er aus dem Mutterleib geboren wurde. Dein Geisteskind entwickelt sich ebenfalls aus einer winzigen Zelle namens Glauben, bis er zum ausgewachsenen Lebensbaum geworden ist. Und erst, wenn du selbst voll ausgewachsen bist, kannst du FREIWILLIG entscheiden, wieder in mich einzugehen, dich aus Liebe zu mir deinem VATER wieder aufzulösen IN MIR, damit wir ewig eins sind, wie zwei Liebende sich ineinander auflösen wollen, das aber als menschliche Geschöpfe nicht können, weil eure Körper dieser Verschmelzung im Weg sind. Nur mein Geist kann sich mit mir völlig verschmelzen. DAS IST VON MIR SO GEWOLLT. Denn sonst fändet ihr nie mehr nachhause ZU MIR zurück. Ich erschuf euch, um in euch MICH zu lieben. Das ist eure einzige Bestimmung.
Alles was ich erschuf, nennt ihr Evolution und das heißt Wachstum und hat seinen eigenen Rhythmus, sowohl meine irdische, als auch meine geistige Schöpfung. Und jeder kleine Kinderkörper hat Schmerzen, ob nun bei neuen Zähnen, oder wenn er laufen lernt, oder wenn er sich verbrennt, oder wenn er von anderen verprügelt wird.
Leben ist also Wachstum und Wachstum ist sowohl Leid als auch Freude. Das ist das Gesetz dieser irdischen Schöpfung. Leben und Tod. Doch stirbt nur das von euch Erschaffene, denn euer Körper wird wieder zu Staub, aus ihm wächst neues Leben und euer Geist als Teil meines Geistes kehrt IN MICH zurück. Vergehen werden lediglich eure gedachten, gemeinten Illusionen. Aus euren irdischen Schöpfungen wird auch wieder Natur. So ist der Lauf dieser Erde. Aus euren Liebesschöpfungen allerdings entsteht NEUES LEBEN – In der Liebe allein seid ihr gottgleich, meine Kinder. Nicht in dem, was der ICH-Mensch für Liebe hält, das ist nur Besitzen wollen. Nur wer meinen Geist in sich wirken lässt, erschafft wahrhaft NEUES LEBEN, weil Leben Liebe ist.
Gotteskind:
Danke lieber Abba, ein wenig wärmer ist mir nun schon, doch es ist so schwer, ganz ehrlich und fast zu viel auf einmal, was du mir erklärtest.
Gottvater
Ja, ich fühle mit dir, mein über alles geliebtes Kind. Doch wenn ich dich trage, wie willst du dann laufen lernen? Wenn ich dich jetzt schon aus der Verpuppung befreie, wie sollen deine Flügel stark werden, um zu mir fliegen zu können? Wie ich schon sagte. Leben ist Wachstum und geht seinen eigenen Gang. Ich kann nicht wegen jedem meiner menschlichen Kinder meine ganze Schöpfung ändern. Nur ihr Menschenkinder wollt meine Schöpfung nicht so, wie sie ist. Alle andere Geschöpfe erfreuen sich an ihr ohne Wenn und Aber.
Gotteskind:
Jetzt bin ich erst einmal noch mehr durcheinander, ich gehe jetzt raus zum Spielen.
Gottvater:
Ja tu das, mein Kind. Jedes Kind lernt am meisten beim Spielen, und vergiss nicht, dass ihr euch gerade bei euren selbst ausgedachten Spielen oft am meisten und schwer verletzt. Pass also auf dich auf, geliebtes Kind.
Gotteskind
Danke liebster Abba, ich hab dich sooooo lieb
Gottvater:
Und ich dich erst, mein Kind, mehr als du dir je vorstellen kannst.
Geschrieben in Liebe, Spirituelles | Keine Kommentare »
18.11.2008 von Selma.

Ich befinde mich nun an der Pforte zur geistigen Welt: Um einzutreten, werde ich meinen physischen Körper zurücklassen. Ich werde auch meine Familie zurücklassen, meine Freunde, meinen Besitz, meine weltlichen Vorlieben, meine weltlichen Laster und meine menschlichen Eigenschaften. Das will ich mit Freuden tun, denn bei meiner Vereinigung mit dem Licht der einen Quelle brauche ich all dies nicht mehr. Frei von jeder Körperlichkeit erkenne ich, dass jegliche Trennung, wie ich sie in meiner menschlichen Inkarnation erlebt habe, eine Illusion ist. Frei von jeder Illusion erkenne ich, dass meine wahre Heimat das grenzenlose Licht der einen Quelle ist. Mutig wende ich mich dorthin. Ich bin auf den Übergang in die geistige Welt gut vorbereitet. Für diese Reise habe ich alle menschlichen Begrenzungen abgelegt.
Sollte ich während meiner Reise ins Licht unangenehme Erlebnisse haben, so erkenne ich blitzartig, was sie in Wirklichkeit sind. VORSPIEGELUNGEN meines BEWUSSTSEINS, denn wirklich real ist nur das LICHT.
Solange ich Visionen habe, Bilder sehe und Wesen, wie lieb und freundlich sie auch immer geartet sein mögen, weiß ich, dass ich durch das LABYRINTH des TODES reise. Solange ich Erfahrungen mache und sinnliche Eindrücke spüre, weiß ich, dass ich das LABYRINTH des TODES noch nicht verlassen habe. Dann halte ich Ausschau nach dem Licht der einen Quelle. Denn alles, was ich sonst sehe, ist ein TRAUM. Nur das Licht der einen Quelle ist Realität. Als reisender Geist erkenne ich meine ureigene Natur im Licht der einen Quelle. Ich bin die Quelle, endlos und ungeformt, still und ewig, ungeboren und bewegungslos. Nichts trennt mich von der Quelle, keine Entfernung, keine Zeit, keine Empfindung, kein Gedanke, keine Absicht. Ich bin makellos und leer, denn die Quelle ist meine Erfüllung und es gibt nichts, was ich außer ihr wünschen oder erhoffen könnte. Das Licht der einen Quelle ist meine Realität. In der Erleuchtung durch das Licht der einen Quelle erinnere ich mich an die Belehrungen, die ich für meine Reise zur Quelle erhalten habe. Ich bin Licht, das in der Illusion eines menschlichen Körpers eingeschlossen war. Ich bin Licht, das in der Illusion der materiellen Welt gefangen war. Ich bin Licht, das in der Illusion von Gefühlen und Empfindungen gefangen war. Ich bin Licht, das in der Illusion von Gedanken und Absichten gefangen war. Ich ruhe nun im Licht der Quelle. Ich bin in vollkommener Harmonie. Das Einzige, was meine Ruhe und Harmonie stören könnte, wäre meine Einbildung. Meine Einbildung könnte mir sagen, ich sei von der Quelle getrennt. Würde ich auf meine Einbildung hören, würde ich augenblicklich der Quelle entrissen. Wie in einem reißenden Strom in Richtung stofflicher Daseinsformen. Ich sehe nun das Licht der einen Quelle. Ich sehe dieses Licht als objektive Realität und meine Heimat an. Ich tauche nun in das leuchtende, endlose ewige, göttliche Licht der einen Quelle, meine objektive Realität. Ich gehe ein in die göttliche Stille dieses Lichts. Ich gehe ein in das formlose Sein dieses Lichts. Ich gehe ein in die vollkommene Weisheit dieses Lichts. Ich gehe ein in die vollkommene Erleuchtung durch dieses Licht. Ich erlebe die Glückseligkeit des Verschmelzens mit der allumfassenden Leere göttlichen Seins. Ich verschmelze mit dem Licht der einen Quelle und erlebe den endgültigen Liebesakt, meine Vereinigung mit der unendlichen, intimen Weisheit universeller Leere. Leere fließt in Leere. Dies ist die endlose Leere der Leere, in der NICHTS geschieht, nichts je geschehen ist, noch je geschehen wird. Denn ich bin das Licht und die Leere und die Ewigkeit.. Ewig in Stille und ewig bewegungslos. Mein Bewusstsein als reisender Geist ist in Wahrheit die STILLE. Mein Bewusstsein als Selbst ist in Wahrheit die LEERE. Meine Leere kennt keine Grenzen. Meine Stille kennt keinen Anfang und kein Ende. Mein ICH BIN ist eine Erinnerung an die Reise, die mich hierher geführt hat. Aber meine Erinnerung an die Reise verblasst, denn das objektive Licht der einen Quelle ist das Einzige, was wirklich wahr ist. Nun, wo ich in der objektiven Realität des Lichtes angekommen bin, kann mich nichts mehr davon trennen. ich bin eins mit Allem. Ein zweites außer mir gibt es nicht. Ich bin ungeboren und werde ungeboren bleiben. Endlose Endlosigkeit, Leere in der Leere. Stille in der Stille, Vollkommenheit in der Vollkommenheit, das einzig Absolute jenseits jeder Illusion. Ich war ein Mensch und wurde reisender Geist. Nun bin ich am Ziel meiner Reise angekommen. Das Licht der einen Quelle ist meine Bestimmung. Im Licht der einen Quelle kann ich nicht geboren werden, nicht sterben. Als reisender Geist, der sein Ich in Leere aufgelöst hat, sein Bewusstsein in Stille und sein Dasein in das Licht der einen Quelle, existiere ich nun außerhalb des Rades der Wiedergeburt. Mein absolutes Sein in der objektiven Realität des Lichtes der einen Quelle ist und bleibt meine einzige und wahre Natur.
Geschrieben in Spirituelles | 1 Kommentar »
17.11.2008 von Selma.
Froh zu sein, bedarf es wenig, und wer froh ist, ist ein König.
Vorhin fiel mir mal wieder der Satz aus dem Buch “Der kleine Prinz” ein:
Man sieht nur mit dem Herzen richtig,
das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.
Ich habe niemals mein inneres verspieltes Kind verloren im Laufe meines Erwachsenwerdens und genau dieses innere Kind in mir spricht die inneren Kinder anderer Erwachsener an, wenn sie mit mir zusammen sind. Das hat jedoch auch einen Nachteil für die anderen. In ihnen entsteht ein - manchmal riesiges - Gefühlschaos, ihre bisherige Art des Lebens wird völlig auf den Kopf gestellt und sie beginnen sich an mich zu klammern (ihre Kinder) und das nehmen sie sich gleichzeitig übel, dieses Abhängigsein. Und ich sehe das alles, weil ich auch Gedanken lesen kann (eine Gabe, für die ich nichts tat, sie ist einfach da) und fühle mit ihnen mit; doch bin ich völlig frei, und lasse es nicht zu, dass sich jemand an mich klammert. Das habe ich auch meinen Kids nicht gestattet, als sie erwachsen wurden. Mein Sohn ist wie ich völlig frei und lebt für sich sein eigenes Leben, geht seiner Arbeit als Postbote nach und ansonsten bewegt er sich die meiste Zeit in seiner inneren Fantasiewelt. Die nötigen Werkzeuge habe ich ihm mitgegeben: Z.B. dass es für ihn wesentlich einfacher ist, freundlich zu Menschen zu sein und dieser Rat kommt ihm sehr zugute. Denn sein Chef liebt ihn, weil er bereitwillig als Springer fungiert, für Postboten mit Kindern, die Urlaub machen o.ä.
Für mich war es viele Jahre qualvoll deshalb, weil ich erst begreifen musste, dass die anderen nicht so sind wie ich, ihr inneres Kind war einfach irgendwie entweder nicht mehr vorhanden oder ganz tief im untersten Unterbewusstsein versteckt. Ich hörte so oft:
Du bist außergewöhnlich
Du bist umwerfend
Du bist ja wie ein Kind
Du bist eine große Seele
Du bist weise
Du bist extrem
Du bist Leben pur
Ich möchte so sein wie du
Du hast all das, was ich sein möchte
……
Irgendwann wollte ich aus diesem Körper heraus, das war Ende 1999. Doch es klappte nicht. So entschloss ich mich, auch wenn ich keine Lust dazu verspürte, in die Gedanken- und Gefühlswelt von Erwachsenen hineinzugehen, damit sie mich in Ruhe ließen, ich nicht mehr auf ihre Tricks hereinfiel. Also gings in die religiöse, esoterische, philosophische, literarische, politische, romantische Welt. Ich kann sehr schnell Zusammenhänge begreifen und einordnen und bin wirklich sehr sehr belesen. Immer wieder landete ich bei meinem Satz:
DAS IST ES AUCH NICHT FÜR MICH - WAS DIE BLOSS DABEI FINDEN! Und weshalb sind sie trotzdem so unzufrieden und beneiden mich?
Und heute brauche ich weder eine Kirche, noch einen personalen Gott, noch sonst irgend etwas Äußeres. Mir genügt meine eigene Gesellschaft. Wenn schon Gott, dann ist es das LEBEN selbst, das geheimnisvoll genug ist, denn niemand weiß, wo es herkommt, auch die gescheitesten Wissenschaftler, Philosophen und Kirchengelehrten nicht. Da jedoch in mir ständig eine solch kindliche Lebensfreude pulsiert, fließt diese immer wieder einmal über, und diesen Überschuss möchte ich gerne dann nach außen weiterleiten. Aber es ist eben keinerlei Abhängigkeit von anderen oder gar Dingen mehr in mir. Ich bedarf ledilgich dessen, was der Körper zum Leben braucht, mehr nicht.
Hans im Glück, das bin ich. Seit ich allen äußeren Balast abgeworfen habe, bin ich frei und glücklich. Und den hätte ich mir auch nie von mir aus aufgeladen, das wurde mir von außen anerzogen, dass ich das alles brauche.
“Froh zu sein, bedarf es wenig,
und wer froh ist, ist ein König!”
Mein Satz:
Freude ist vollendete Dankbarkeit!
Denn Hand aufs Herz, ob nun Urlaub, Essen gehen, Kirche gehen, im Lotto gewinnen, schöne Kleidung, Kino, undundund. Es kommt doch immer nur auf diese innere Freude an, die diese Dinge in mir erwecken sollen, so wie eben nicht das Weinfass für mich wichtig ist, sondern der Wein darin, der mir auch nur wieder diese INNERE FREUDE schenken soll. Mir scheint, als ob wir Erwachsenen irgendwann den Fehler begingen, die äußeren Formen mit dem Inhalt zu verwechseln. So dass für eine Pyramide aus Stein bzw. einen Leichnam darin, Millionen schuften und sterben müssen.
Nein die IDEE ist nicht wichtiger als das Glück eines einzigen Kindes. Doch bei den Menschen ist es leider umgekehrt, zumindest oft, oder wie seht ihr es?
Naja, nun genug mit der Weisen in mir. Der Weise und das Kind sind eins. Weise Kinder werden zwar ebenfalls manchmal noch (scheinbar!) zum Narren gehalten, wie unweise Kinder. Doch weise Kinder haben begriffen, dass die Erwachsenen NICHTS wissen vom WESENTLICHEN und lächeln nur noch, wenn die “Großen” ihre Weisheit zum Besten geben. Denn noch jeder Weise, ob nun Alexander der Große, Napoleon, Lenin, Stalin, Hitler, mussten von ihrer Höhe ganz tief nach unten.
Am Ende (oder besser schon vorher) seines Lebens zu erkennen wie Sokrates:
Ich weiß, dass ich nichts weiß!
das ist für mich wahre Weisheit.
Leuten zu zeigen, wie sie sich freuen, ist nicht einfach, und dass sie dafür auch noch dankbar sind, sehr sehr selten. Weil sie egozentriert sind und nicht nach rechts oder links schauen können. Mancher versucht, mich zu verstehen. Niemand kann aber bis ins letzte einen anderen wirklich verstehen, noch nicht einmal den eigenen langjährigen Eheparter. Das ist ja gerade das Geheimnisvolle, dass jeder Mensch, jedes Lebewesen ein Buch mit sieben Siegeln ist. Wer sich auf die Abenteuerreise in sich selbst begibt, wird erleben, dass er noch nicht einmal sich selbst jemals ganz kennenlernen wird, denn jeden Tag wird er auf neue Geheimnisse in seiner inneren Schatzkiste stoßen. Doch wer macht sich schon die Mühe, mal mit sich selbst allein zu sein? Sofort geht der Fernseher, das Radio an, wird Zeitung gelesen, werden Leute eingeladen oder besucht. Und sobald Angst oder Unsicherheit im eigenen Herzen aufflackert, werden Gurus, Heiler, Priester, Psychologen, Weisheitsbücher bemüht.
Mensch erkenne dich selbst, geht nicht mit dem Verstand allein. Ich muss mir schon die Zeit nehmen, mal bar jeder äußeren Ablenkung in mich zu horchen; doch das macht am Anfang furchtbare Angst, weil man entsetzt begreift, dass man sich innen drinnen überhaupt nicht kennt, sondern stets nur die Glaubenssätze der Eltern, Lehrer, poltischen Parteien, Freunde, Ehepartner usw. hört. Bis man all diese Konzepte, Ideale, Ideen der anderen löscht und eine Tabula rasa wird, dauert das schon einige Zeit. Falls man bis dahin überhaupt durchgehalten hat, muss man nun auch noch mit der eigenen inneren Leere umgehen. Denn es steht ja dann in mir nichts mehr drinnen, wenn alles Darauf-Geschriebene gelöscht ist. Wenn man auch noch diese Angst aushält, seine eigene innere Leere, seine EIN-samkeit, wie ein Robinson Crusoe, dann erst kann man sich auf Entdeckungsreise machen wie Christoph Kolumbus. Kleine Kinder tragen diese innere Welt noch in sich, wie auch Alice im Wunderland. Erwachsene sagen dazu nur noch abschätzig: “Sind doch nur Märchen!”
Märchen jedoch sind nicht das Wesentliche, sondern die glückselige, kindliche Freude, die sie in mir auslösen. Als Märchen gehören sie selbstverständlich in mein inneres Königreich der Träume, Mythen, Legenden und Geschichten und nicht in die Welt der körperlichen Bedürfnisse. Die Sterntaler im gleichnamigen Märchen fallen nicht als goldene Euronen vom äußeren Himmel auf mich herunter, das sind INNERE BILDER, die mich glückselig machen. Und dafür brauche ich nicht mal einen Cent. Wenn ich Nahrung, Kleidung und Obdach habe, ist es mein Körper zufrieden. Mein Kindes-Geist jedoch bedarf einer anderen Nahrung. Sämtliche Forscher, ob nun Weltraum-Meeres-Bewusstseins-Forscher sind Kinder und selig in ihrem eigenen Reich so wie Einstein und Selma-Zweistein auch (lachherzlich).
Doch mein inneres Königreich bevölkere ich ganz allein und k e i n e !!! Lehre oder Märchen, das andere träumen. Das überlasse ich schon lange niemandem mehr außer mir selbst und meiner königsreichen Fantasie.
Geschrieben in Liebe, Spirituelles | Keine Kommentare »
15.11.2008 von Selma.
Wer sich ändert, hat nichts getaugt.
Ich bin mir bewusst geworden, dass ich mich nie mehr von irgendjemand im außen ä n d e r n lasse und endlich so bin wie ich bin, einfach l e b e n d i g. Ich ändere nichts an mir, weil ich bereits vollkommen geboren wurde, als leeres Blatt, auf das leider viel zu viele Klugscheißer gekritzelt haben.
Ab und zu ließ ich mich anstecken, ein eben solcher Klugscheißer zu sein, das versuche ich mir gerade wieder abzugewöhnen. Dauert evtl. noch bissel, wird aber werden. Wenn Lehrer die Welt überschwemmen, ist es super, schwimmen zu können.
und auch mal abzutauchen, bis sie über einen hinweg geschwommen sind. Oder ihnen nen Kaugummi untern Hintern zu kleben, damit sie auf ihrem LEHRSTUHL kleben bleiben, oder so ähnlich. Es gibt Änderungsschneidereien - etwa auch für Menschenseelen? Ist eine Seele ein Kleid, das zusammengeflickt ist? Platon sagt: Der Mensch ist ein zerbrochenes Gefäß. Tja, da kannste mal gucken, was er so von sich selbst hielt. Sein Lehrer Sokrates erkannte: “Ich weiß, dass ich nichts weiß”. Immerhin einer von viel zu wenigen Lehrern, der zugab, umsonst gelernt/gelehrt zu haben. Der eine hält sich für Gott, der andere für einen Engel, der nächste für einen Teufel, der andere für ein Tier, der nächste für einen Lehrer, der andere für unfehlbar.
Einbildung ist eine Bildung, man kann ganz gewaltig eingebildet werden. Doch die Ausbildung ist vielleicht abgeschlossen, wenn man sich nicht mehr einbildet, ETWAS oder WER zu sein.
“Wenn der Mensch denkt, er wäre wer, so irrt sich der” (Wilhelm Busch, glaub ich)!
Ein N i c h t s im Alles kann nichts ändern, weil es dazu gar nicht in der Lage ist. Lediglich ein Nichts, das sich einbildet ein I C H zu sein, m e i n t, etwas ändern zu m ü s s e n oder gar zu k ö n n e n . Will ein Kind etwas ändern? höchstens endlich die verflixten Pauker zum Teufel hauen, die es dauernd zwingen, ihren Mist zu lernen, das es dann von anderen Lehrern für viel Geld wieder aus dem Hirn gepustet bekommt. Welch eine Energieverschwendung.Nix genaues weiß man nie, weil es “m a n” ja auch gar nicht gibt.
Freut euch des Lebens,
die Großmutter wird mit der Sense rasiert,
es war vergebens,
sie war nicht eingeschmiert
ein Wassertropfen im Lebensozean
Nix genaues weiß man nie, gell, deshalb sing ich mir ein Lied, oder pfeif es wie die Spatzen von den Dächern.
Das Leben schert sich nicht um meine Meinung, es passiert einfach, bis ich gesterbselt bin.
Na und?
![]()
Geschrieben in Weisheiten | Keine Kommentare »
14.11.2008 von Selma.
Diesen Beitrag schrieb ich am 28. März 2008 in die shaumbra-university, die es inzwischen nicht mehr gibt. Doch immer noch liest mein Kind, dem gelangweilten König in mir Geschichten aus tausendundeiner Nacht vor, und so bin ich immer noch im menschlichen Kleid, bis ich wieder verschmelze mit meinem Vater.
Eben dachte ich darüber nach, was es ist, das mich jeden Tag aus dem Bett
springen lässt, obwohl ich immer wieder mal am Abend glaube, nun ist mir
dieses irdische Leben wirklich zu langweilig und es reicht? Und da fielen mir
die Geschichten aus Tausend-und-eine-Nacht ein. Mal frei von mir jetzt über-
setzt:Ein Mädchen konnte wundervolle, abenteuerliche Geschichten erzählen und
der König, der krank vor Langeweile im Bett lag, ließ sie zu sich rufen. Sie war
eigentlich zum Tode verurteilt und deshalb erfand sie jeden Tag eine neue
Geschichte, um den König bei Laune zu halten. Ich bin was, das Mädchen oder der König?? Jeden Abend schwöre ich mir als gelangweilter König den Tod und morgens wenn ich erwache, bin ich wieder das Mädchen, das leben möchte. Also erfinde ich mir eine weitere spannende Geschichte. Auf diese Weise klappt es einfach nicht, dass ich nachhause zurückkehre. Oder umgedreht: Gott hat mir diese List ins Ohr geflüstert, damit er noch ein wenig Freude an seinem phantasievollen Kind hat. Er hört mir so
gerne zu, was ich mir jeden Tag ausdenke. Jeden Morgen küsst er mich mit dem
Strahl der Morgensonne wach und flüstert mir zärtlich ins Herz. Blühe nur noch
einen Tag lang, damit ich mich an dir, die ich extra dafür erschaffen habe, erfreuen
kann. Tja und so kommts, dass ich noch da bin und blühe. Denn was gibt es für
mich Schöneres, als den zu erfreuen, der mich erschaffen hat. Liebe ist eine
starke Waffe. Was kein anderes Gebot bei mir erreichen konnte, so störrisch
wie ich bin, das vermochte die Liebe. Jetzt tue ich alles freiwillig, was ich vorher
als Sklaverei empfand.Die Macht der Liebe
Nun begreife ich erst, was das heißt.
Ein Liebender ist Sklave seiner Liebe, doch macht ihm das überhaupt nichts aus.
Im Gegenteil, er ist sogar bereit, sein Leben dafür zu lassen oder aber zu behalten,
wenn es der Geliebte will. Das könnte kein anderes Gesetz bei mir vollbringen.
Wenn das keine Meisterleistung ist. Sie zerschmettert so mir nichts, dir nichts
die Tafeln mit den Zehn Geboten, die jahrtausendelang als göttliches Gesetz
galten. Wahnsinn!!! “Der Widerspenstigen Zähmung”Jahrelang war ich das Käthchen und kein Mann konnte mich zähmen. Doch
dann kam Gott in mein Herz und er konnte es, mich zähmen. Ich bin ganz
schön verwöhnt gell. Ein Mensch reicht ja nicht, es muss Gott sein. Von wem
ich das wohl geerbt habe?“Ich bete an die Macht der Liebe, die sich in Jesus offenbart.”
Diese Macht hat nicht der Mensch Jesus, sondern Gott in ihm, der Liebe ist.
Ja, diese Macht bete ich freiwillig an. Denn ein Liebender sagt zu seinem
Geliebten: “Ich bete dich an!”
Und jeder Liebende ist verrückt danach, über seinen Geliebten zu reden,
auch wenn er andere damiit nervt. Das ist ihm egal. Er muss einfach reden,
weil er voll von Liebe ist.
“Wes des Herz voll ist, des geht der Mund über”
Geschrieben in Liebe, Spirituelles | 1 Kommentar »
13.11.2008 von Selma.
Donnerstag, 13. November 2008, 13.48 Uhr
ICH BIN - Getrennsein von der Quelle - Illusion
GOTT = GEIST = LIEBES-ENERGIE
die sich zu immer festerer Energie zusammenballte, zuerst in Engel mit ätherischen Körpern, dann in irdische Energie.
Mineral-Pflanze-Tier-Mensch-Engel-Gott
So entwickelt sich die irdische Schöpfung, und sie transformiert sich nun wieder in umgekehrter Reihenfolge. Jesus war der Mittler, als er geboren wurde, war die Mitte im Menschheits-Entwicklungsstadium erreicht. Alles war bis zu ihm äußerlich war fürs menschliche Bewusstsein, ging von da an nach INNEN.
Der erwachte Mensch, der sich zuerst seines Engelseins erinnert und dann seines Gottseins, transformiert durch sein BEWUSSTSEIN nacheinander IN SICH selbst seine
mineralische Natur (Knochen)
pflanzliczhe Natur (Chakras)
animalische Natur (Fleisch und Blut)
seine Engelnatur - erste Verfestigung des ungeformten KOSMISCHEN UNBESCHREIBLICHEN
GOTT als Welle im göttlichen Liebesmeer
Dieses göttliche Liebesmeer ist vom Empfinden her, solange es noch ein ICH BIN in meinem Bewusstsein gibt, zuerst ein heißer glühender, blubbernder Lavaozean, der mich, meine Form, meine Seele, mein Ich bin, all die verhärtete Energie, die mein Verstand, mein getrennt denkender Geist erschaffen hat im Laufe der vielen Leben, verflüssigt.
Wiedergeboren aus Wasser und Geist sind lediglich auch wieder Bilder für einen Zustand dieses Empfindens.
Wenn göttliche Liebe wie glühende Lava meinen Geist in sich hineinzieht, fühlt es sich gleichzeitig wie Verbrennen/Verglühen und Ertrinken/Versinken an.
Der alte Mensch ist gestorben, der neue Mensch ist geboren. Jesus war deshalb der WEG nach christlicher Mystik, weil er dieser neue Mensch war, der sich aber dann FREIWILLIG seiner eigenen göttlichen Macht wieder entäußerte und sein Sohnesgeist mit dem Vatergeist wieder ineinander floss, der SOHNESGEIST (erwachte Mensch) wieder starb. So wie in einer Weinschorle das Wasser mit dem Wein.
Wer will den Wein vom Wasser trennen,
wer dich und mich aus dem Vereinen.
Alles was Menschen kraft ihres ICH BINS erschaffen, sind Plastik-Träume.
LIEBE ALLEIN = LEBEN SPENDENDE ENERGIE, und zwar unDENKbare, deshalb wird der Verstand verrückt, will ausbrechen, zerstören, diese göttliche Liebe lächerlich machen, weil er weiß, es geht ihm an den Kragen, er wird vernichtet, ausgelöscht, ausradiert. Dabei ist er lediglich ein Irrtum, den die erste göttliche Form, genannt Mensch beging, und dieser Irrtum wird als die Vertreibung aus dem Paradies bezeichnet.
Als der erste Mensch auf diese Illusion kam, getrennt zu sein von dem EINEN, erkannte sein GEIST, dass er nackt war. Denn sein Körper war damit sicherlich nicht gemeint, vorher lief er ja auch nackt herum, ohne sich zu schämen, so wie auch jedes neugeborene Kind und jedes Tier nackt sind und sich dessen nie schämen.
Es ist diese ILLUSION - IRRTUM, namens VERSTAND, den ich Teufel nenne, denn er trennte meinen Geist vom Vatergeist und Jesus hat es für mich am klarsten erfassbar ausgedrückt.
“Wenn ihr nicht wieder werdet wie die Kinder!”
Natürlich nicht ein Kind dem irdischen Körper nach, denn Menschenkinder sind pure Egozentrik, also voll auf sich zentriert, sondern Kinder dem Geiste nach. Kindschaftsgeist verbindet sich mit Vatergeist und die Trennung im GEIST
ist aufgehoben.
“Ich und der Vater sind eins!”
All die vielen Geschichten in sämtlichen heiligen Büchern, also auch der Bibel, sind nichts anderes als Versuche von Erwachten, die sich wieder an ihre Quelle zurückerinnern - Reconnection - in Verstandesworte zu fassen, was ihnen widerfuhr, das aber leider niemals dem Verstand fassbar sein kann, weil er das Kind der Trennung ist.
Diese Geschichten sind nur dann eine Hilfe, wenn ich den Verstand irgendwann öfter und öfter, länger und länger zum Schweigen bringen kann, auf dass das Licht der Liebe, die göttliche Erleuchtungsenergie in mein Bewusstsein eindringen kann. Damit die kalte, eiskalte Dunkelheit, die die Illusion des Getrenntseins hervorgerufen hat, erhellt wird von Nacht zu Nacht ein wenig länger und heller, bis auf den HELLEN TAG - die Finsternis verschlungen ist im LICHT DER ERINNERUNG. Als Zeichen dafür sind äußerlich Sonne, Mond und Sterne am finsteren Nachthimmel gesetzt, lediglich als Erinnerungshilfe für die innerliche Finsternis des sich getrennt meinenden ICH BINS. Denn die restliche Schöpfung hat keine Angst vor der Finsternis, sie lebt gerade so glücklich darin wie im Tageslicht. Wie sonst könnten Tiere viele Monate in einer dunklen Höhle leben? Sie haben kein Trennungsbewusstsein, also können sie nie geistig verrückt werden, psychisch ausrasten. Inzwischen jedoch erziehen Menschen ihren Haustieren genau diese menschlichen Krankheiten an. Von selbst würden Tiere nie diese Kranheiten züchten.
Dunkelheit war der grausame Irrtum des denkenden Menschen, Dunkelheit ist MEINUNG, ein getrenntes ICH BIN zu sein.
Der ICH BIN-TOD ist die einzige Möglichkeit. In einem letzten tödlichen kosmischen Orgasmus sterbe ich. Dann gibt es mich nicht mehr, sondern nur noch göttlichen Geist. Die Welle im Meer käme niemals auf die Idee sich als solche zu erkennen. Das konnte sich nur der menschliche Verstand ausDENKEN,
diese Worte:
Meer, Welle, Quelle, Tropfen.
Ist der Verstand tot, gibt es überhaupt keine Worte mehr, weil das, was wir Gott nennen, unbeschreibbar ist. Wer sich wirklich wieder rückverbindet - Reconnection - der ist nicht mehr DA, da ist nur noch Schweigen, Leere. Und diese Leere ist unbeschreibliche Leichtigkeit, Glückseligkeit.
Nur wer das einmal erlebt hat, weiß wie schön es ist, ausgelöscht zu sein, nicht mehr DA zu sein.
Das Gefährliche ist, dass all die vielen Beschreibungen von ERWACHTEN -ERLEUCHTETEN von den vielen noch Schlafenden äußerlich “VERSTANDEN”, also schon wieder mit dem Verstand, und dann vermenschlicht werden, so dass das Wort GOTT eben eine Person wird, eine körperliche FORM. So wie der Mensch auch Tiere und Pflanzen vermenschlicht, ihnen Eigenschaften andichtet, die sie gar nicht haben, so dichtet der Mensch eben auch Gott etwas an, was er nie ist. So gibt es dann Engel und Götter usw. Weil ja unbedingt alles wie MENSCH aussehen MUSS.
LIEBE ist Gott, nicht umgekehrt. Denn wäre Gott Liebe, dann wäre er außerdem noch etwas anderes.
Das was mein Bewusstsein als Gott erfasst hat, ist
Unendliche, unbeschreibliche Glückseligkeit das IST GOTT
Gott ist keine Person, Gott ist ein Zustand - lebendige Energie
Doch alles, was von Gott gesprochen wird, ist falsch. Heranführen können die Beschreibungen des Unbeschreibbaren jedes ICH BIN, aber erleben kann es jede Seele nur an sich selbst. Jede Beschreibung, wie Eis schmeckt ist vergeblich, wenn ich nicht selbst am Eis lecke und schmecke, wie süß es ist.
“ICH” erkenne, dass es keine “2″ gibt, also keine Seele und Geist, doch die Illusion der “2″, die beides Liebe ist, erzeugt durch ein PING-PONG SPIEL zwischen Liebe und Liebe so viel gewaltige Energie, dass sich die körperlichen Zellen als “Neues Lied” entmaterialisieren, vom verdichteten Geist in ungeformten (undenkbaren, unanfassbaren) Geist - LIEBESENERGIE verwandeln -. Die Glocke ist lediglich Form für das NEUE LIED. Die Glocke, wenn sie fein gegossen und erkaltet, wird in die Höhe gezogen und ertönt mit klarem göttlichen Schall, ihr Lied schwingt sich in den Himmel der LIEBE und der Glocke bedarf es nicht mehr. Das GÖTTLICHE LIED ALLEIN IST WIRKLICH.
Auch das ist wieder Metapher fürs Unbeschreibliche, aber Erfahrbare. Doch widerfährt ES der Seele, dem ICH BIN, weil die Seele immer Gefäß ist, und sich lediglich öffnen kann. Wann der göttliche Geistesfluss sich in sie ergießt, in einem göttlichen Orgasmus, kann sie nicht bestimmen, mit allen Tricks, Mantras der Welt nicht. Sie kann sich einfach nur empfängnisbereit machen, und WARTEN.
Was in der Esoterik übermittelt wird, sind äußere Bilder für ein inneres Geschehen. Die ganze ICH BIN WELLE führt noch tiefer in die Trennung, wenn sie nicht dazu führt, genau dieses ICH BIN wieder sterben zu lassen, nach der Befruchtung, wie eine Gebärmutter, die sich auflöst, wenn ihr Zweck erfüllt ist. Wären die Engel wirklich glücklich in ihrem Getrenntsein, müssten sie nicht inkarnieren in einem begrenzten irdischen Körper. Nein, die Engel haben diese göttliche Liebe nie empfangen, sonst würden sie nicht uns Menschen beneiden. Sie suchen im Außen durch Vorstellung und Fantasie, was ihnen eben nur widerfahren kann, so der Leben spendende VATERGEIST ES WILL. Doch dieser GEIST ergießt sich niemals in einen anderen GEIST, sondern stets nur in seinen eigenen. Solange ich noch andere Geister in mir wirken lasse, ob nun menschlichen oder Engelsgeist oder andrer Götter-Geist, bleibt meine Seele unfruchtbar, weil eben nur der EINE WAHRE GEIST LEBEN schaffen kann. Daran allein erkennt ihn mein GEIST, dass er WAHR ist, wenn ich innerlich lebendig werde, von den Toten auferstehe. Ich als Gott-SOHN, gezeugt vom Gottvater.
Meine Seele diente als Gebärmutter. Gott-Sohn und Gott-Vater erfanden für sich ihr Liebesgeflüster, den Heiligen Geist. Ist der Sohn des Spielens müde, kehrt er ins väterliche Meer zurück und es gibt Gott nicht mehr in Dreifaltigkeit sondern wieder nur als EINEN.
Nach der Erfahrung, nach dem mir Widerfahren dieser heißen göttlichen Liebesumarmung löst sich meine Seele - mein ICH BIN FREIWILLIG wieder auf, der Samen platzte auf und Gott gebiert Gott, göttliche Liebe. Doch niemals darf Gott als Form gesehen werden. Die Formen sind lediglich Gefäße für den göttlichen Inhalt.
Der Wein ist es, der im Fass reift, den ich trinken möchte, um glückselig zu sein, nicht das Fass ist es, das mich zum Tanzen bringt. Die Form dient der Essenz, nicht umgekehrt. Übrig bleibt die Essenz, die Form löst sich nach erfülltem Zweck wieder auf, so wie jedes Weinfass irgendwann verfault.
Geschrieben in Spirituelles | Keine Kommentare »
25.10.2008 von Selma.
Die letzten Tage treibt es mir Tränen der Liebe und des Mitgefühls für ALLES in die Augen und ich habe das Empfinden, mein Körperchen wird gesprengt von dieser gewaltigen leidenschaftlichen Liebe Gottes. Der Heilige Geist ist der sehnsüchtige Seufzer Gottes, sich zu verströmen in die menschliche Seele, die er extra aus Milliarden Formen erwählt hat, SEIN GEFÄSS zu sein. Tief demütig, (ja demütig, vor der Größe des EINEN GEISTES), dankbar, ist meine Seele, auserwählt zu sein, den Lavastrom meines göttlichen Geliebten empfangen zu dürfen. Was ist mir da all das Gedankengut, was ist es mir wichtig, ob es andere Lebensformen, ob es Milliarden Universen gibt. Gegen diese göttliche LIEBE ist alles Stroh oder Scheiße, wie Paulus es ausdrückt. Gegen diese unendliche Glückseligkeit, zu schmelzen in den Liebeswogen Gottes ist alles andere wie verschimmeltes Brot im Konzentrationslager. Nichts, aber auch gar nichts, was ich Mensch/Engel denken kann, hält dem gleißenden glühenden Licht Gottes stand. In ihm schmilzt der größte GOTT, der schönste Engel, der klügste Mensch, jedes Wesen aus einem anderen Universum, wie eine Motte im Lampenlicht. Meine DNS sind umgeschrieben, nur noch Liebe, Liebe, Liebe steht darauf.
In meinen tiefsten inneren Brunnen zu dringen, bedurfte das göttliche Licht meines freien Willens, dass ich ihn zuerst selbst grub, in meine tiefsten Tiefen, meine grausamste, eiskalte Dunkelheit eindrang. Wäre niemals die Dunkelheit in mir entstanden, dieser gähnend tiefe, stockdunkle, glitschig kalte Brunnen, wie sollte das Licht sie erleuchten, durchdringen in sie hineinfallen? Falling in Love.
Sehnsucht gab mir ein weites Kleid,
seine Naht reicht bist in die Ewigkeit
vielleicht aber braucht Gott die Sehnsucht,
wo sollte sonst sie auch bleiben,
sie die mit Küssen und Seufzern durchseufzt die himmlische Luft?
ist sie es nicht, die die neuen Planeten und Sterne erschuf?
Der Eine SAH sich im Spiegel und sein Spiegelbild ist ALLES LEBEN, SO WIE DER EINE, ist auch sein Spiegelbild Leben pur. Es verwandelte sich auf seine ureigene Art und GOTT staunte, wie wundervoll und schöne seine GELIEBTE, sein Spiegelbild, geworden ist. Der Spiegel zerbrach in Abermilliarden Teilchen.
Alles, alles ist Ausdruck, Seufzer, Sehnsucht, Liebe des EINEN, ob nun Bakterie, Alien, Autist, Stern, Engel, Teufel, Gottmensch. Der EINE erschafft aus sich lebendige Milliarden und Abermilliarden Formen, ob nun irdische, himmlische oder Gedankenformen. Doch all diese Formen aus all den vielen Planeten, im ganzen riesigen Universum, wollen wieder zurück zum EINEN, sich verschmelzen in lauter LIEBE. Denn was sonst soll ein Raumschiff der Aliens mir bringen, so ganz innen drinnen, in tiefster Seele, außer diese Erfüllung nach LIEBE, nach wieder EINS SEIN, NACHHAUSE bringen.
Alles, egal welche Form, ist das rauschende unendliche, farbenprächtige göttliche Orchester und ob nun ein Instrument Alien, Mensch, Engel, Gott, oder Löwe heißt, ist gleich. Alle Schöpfung ist geschaffen, um ihren Schöpfer zu loben und zu preisen. Daran ändert auch das fernste Universum, die heißeste Sonne, der hellste Stern, der böseste Teufel nichts. Die restliche Schöpfung lobt ihren Schöpfer, die Vögel singend, die Blumen blühend, die Löwen brüllend, Sonne, Mond, Sterne strahlend, Wasser rauschend und plätschernd. Nun noch das schönste Wesen, das ER schuf, der Mensch, ein Bild, das ihm gleich sei, ausgestattet mit eigenem Willen. Denn nur der eigene Wille vermag es, zu lieben, weil Liebe FREI-WILLIG ist, sonst wäre es Abhängigkeit.
ES IST ALLES LIEBE - LIEBE verkörperte sich, um sich selbst zu lieben. Es ist also so, die göttliche Liebe verwandelt mich in einen Narren, nichts mehr ist auf seinem früheren Platz, alles ist buchstäblich auf den Kopf gestellt in mir. Was ficht es mich JETZT noch an, wenn über mich gelacht wird, ich als Narr gesehen werde. ES IST MIR GESCHEHEN, meine eigene Macht ist dahin. Ich bin gestorben, GOTT LEBT IN MIR, AUSSER MIR, überall. Ich entäußerte mich freiwillig der mir vom Einen gegebenen göttlichen Macht aus LIEBE zu IHM.
Niemals konnte “ich” mir jedoch vorstellen, was die Macht der Liebe wirklich mit mir macht. Sie hat mich von Kopf bis Fuß verwandelt. Und all das Gestammel, das da aus mir stottert, ist nichs im Vergleich zu dem Brennen dieser wahnsinnig, glühend heißen LIEBE. Ob tanzender Derwisch, Fakir auf Nadelkissen, in Lumpen laufender Mönch, auf dem die Vögel ausruhen, die göttliche Liebe verwandelt mich in einen Narren Gottes. Weil aus lauter Verrücktheit ich irgendetwas Verrücktes tun MUSS, sonst werde ich verrückt.
Geschrieben in Liebe, Spirituelles | Keine Kommentare »
30.12.2007 von Selma.
Ich schreibe die Bibel für mich neu, das traue ich mich schon seit Sommer 2002:Yes! ![]()
Heute passend zum Sonntag:
Hat es sich etwa in mein Bewusstsein eingeschlichen, oder ist es durch meine
Vorfahren in mein Bewusstsein eingespeichert worden, dass nur der Sonntag
ein Feiertag ist, die restlichen sechs Tage jedoch der Arbeit dienen und damit
Last statt Lust sind?
Wenn ich vom heutigen Stand meiner Erkenntnis, oder von meinem Berg auf
mein Lebenstal blicke, sehe ich etwas ganz anderes. Wie wundervoll, und einzig-
artig habe ich dieses Tal zu meinen Füßen doch erschaffen. Es atmet, es blüht,
es duftet, es drückt in all seinen Formen, Farben, Düften und Tönen mich aus,
den Schöpfer meiner eigenen Welt.
Der Berg, auf dem ich stehe am heutigen Sonntag, gehört zu dieser meiner Welt,
er ist Teil davon. Was nützte mir dieser Aussichtsberg, wenn unter ihm nicht
mein Lebenstal von meinem Dasein zeugen würde? von meiner Geschichte?
die ich erlebt habe am eigenen Leib, an eigener Seele, mit eigenem Geist!
Was würde es Gott nutzen, wenn er seinen Menschen nicht erschaffen hätte?
Wen sollte er dann lieben, mit wem spielen, durch wen sich ausdrücken?
Den Sonntag bzw. Sabbat hat er geschaffen, um sich von seinem herrlichen
Werk auszuruhen, es zu genießen. Doch da Gott ohne Anfang und ohne Ende
ist, bleibt es nicht bei dieser Schöpfung, sondern er ist schöpferisch tätig
von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Das bedeutet für mich, die AUCH GOTT ist, genau dasselbe. Ich genieße meine
sechs “Arbeitstage”, Schöpfungstage und ruhe mich am 7. Tage aus, um
meinen eigenen Lebensfilm, den ich an den Werktagen gedreht habe, genüsslich
anzuschauen bei einem duftenden Kaffee mit Kuchen, abends bei einem leckeren
Essen mit einem Glas Rotwein.
Alles was in der Bibel steht, sind Berichte, Erzählungen, Gleichnisse, und zwar
von Menschen, die hier auf der Erde lebten, ihre Lebenserfahrungen als
Mensch der Nachwelt, also uns hinterließen. Ich hinterlasse ebenfalls mit diesen
geschriebenen Worten meiner Nachwelt
![]()
meine Lebenserfahrungen als “lebendige Seele, in die Gott seinen Odem einhauchte.” ![]()
und ich spüre gerade eben, dass Gott voller Freude jubelt über sein herrliches
Geschöpf namens Selma-Traudl, das endlich selbständig geworden ist, vom
abhängigen Geschöpf zum Schöpfer, vom Kind zur Erwachsenen. Denn Eltern
sind auch froh, wenn ihre Kinder auf eigenen Beinen stehen.
Ich habe gerade eben begriffen, dass
ora et labora - bete und arbeite - EINE WOCHE
sind, und dass die sechs Werktage doch erst den Sonntag zur Welt gebracht haben.
Also ist nicht der Sonntag der wichtigste, sondern die sechs Werktage.
Von was sonst soll ich mich ausruhen? wenn ich kein Werk geschaffen habe.
Brot und Spiele
wie es bei den Römern hieß. Oft hört es sich geringschätzig an, dieses
“Gebt dem Volk Brot und Spiele”
Doch ich sage heute, JA, beides brauche ich als Mensch, jedoch ist beides
gleich-WERTIG!!!
Werktag und Sonntag sind gleichwertig!
Brot und Spiele sind gleichwertig!
bete und arbeite ist gleichwertig!
Kaiser und Volk sind gleichwertig!!!
Wieder einmal sehe ich hier die Dualität, die völlig okay für mich ist, nur eines
TRENNT, meine
WERTUNG
Und werten tut immer nur MENSCH, niemals ein anderes Wesen. oder??? ![]()
Ein Sonntag läutet in meiner Brust…….
ja doch wenn er genug geläutet hat, darf
auch der Montag wieder winken…..
Immer nur Sonntag, immer nur Urlaub, immer nur Sonne und Meer?
das wäre mir zu langweilig.
ora et labora
Brot und Spiele
That’s it
Geschrieben in Spirituelles | 1 Kommentar »
4.12.2007 von Selma.
Statt weiterhin eine von fremder Hand gebildete erstarrte Skulptur, die auf einem Fleck stehen bleibt, zu sein, habe ich zwei Beine aus Fleisch und Blut angezogen, mit denen ich laufen kann, wohin ich will, zwei Arme aus Fleisch und Blut, mit denen ich umarmen kann, wen ich will. Ein Gehirn im Kopf, mit dem ich glauben und denken kann, was ich will. Ein Herz im Leib, mit dem ich lieben kann, wen und was ich will. Losgerissen habe ich mich von allen, die mir einreden wollen, wer ich bin, was ich zu glauben, wen ich zu lieben, wohin ich zu gehen, wo ich stehenzubleiben habe. ENDLICH und ENDGÜLTIG hat sich mein ewig langer Advent in mein Weihnachten verwandelt, das allein ist die wahre WIEDERGEBURT, jedenfalls für mich.
Mein Widerstand gegen das Lehren wird von Tag zu Tag stärker. Ich spüre einfach, dass alles, was ich bisher weitergab, nur mir allein galt, also Selbstanalyse, Eigenerziehung war. Vorhin las ich mal wieder einige meiner blog-Texte und spürte, dass ich sie von meinem heutigen Standpunkt aus nie mehr so schreiben könnte. Es ist wohl so, dass ich nur das in Worte fassen kann, was gerade in mir heranreift und mir deshalb wichtig erscheint. Ist es aber einmal geboren, versiegt das Mitteilungsbedürfnis allmählich, bis es ganz aufhört. Was ich habe, darüber brauche ich nicht mehr zu reden. Nur wenn mir etwas fehlt, spreche ich oft und gerne darüber. Das erinnert mich an Bertholds Aussage: “Wer viel über Liebe redet, liebt nicht!”
All diejenigen, die auf der Suche nach sich selbst aufschrieben, was sie erlebten, müssen irgendwann damit wieder aufhören. Lehren sie einfach weiter, sind sie niemals bei sich angekommen, sondern weiterhin Abhängige. Nur wer nicht mehr lehren will, ist geschickt zum lehren: Wer es braucht, ständig weiter andere mit seinen Lebensweisheiten zuzuschütten ist ein Hammel, der eine Herde braucht, also ein Abhängiger. Jede Religion, oder esoterische Gemeinschaft, jede Geistesgemeinschaft, ist Gift für die Freiheit der menschlichen Seele, weil sie diese in ihr Glaubenskorsett einsperren möchte, ja sogar muss, nach ihren selbst gegebenen Regeln und Statuten.
Vom Hochstand im Wald überblicke ich mein GANZES bisheriges Leben!
Gestern rief ich meinen letzten Geliebten an. Seit beinahe zwei Jahren haben wir uns nicht mehr gesehen, nur ganz selten gab es noch ein Telefonat oder eine sms. Gestern war mir danach, ihn anzurufen und zum Geburtstag zu gratulieren. Wie ich es mir schon länger angewöhnte, forschte ich vorher und nachher in mir, was dieser Anruf in mir auslöste. Es gab eine Vorgeschichte dazu. Er hatte mir am 25. September eine sms zu meinem Geburtstag geschickt. Ich bedankte mich bei ihm telefonisch, und hoffte, es wäre evtl. ein weiterer freundschaftlicher Kontakt möglich. Bis gestern ärgerte ich mich, dass er seitdem nicht mehr “zuckte”. Daher grummelte ich vor mich hin, und hatte keine Lust, ihm zu gratulieren. Dann siegte die Erwachsene in mir, tat, was Höflichkeit und Reife gebietet, und spürte hinterher voller Dankbarkeit, dass ich nun endlich frei war von dieser karmischen Beziehung. Er und ich hatten eine ganze Menge alten Kram miteinander aufzuarbeiten gehabt und unser Zusammensein war nie ein Zuckerschlecken gewesen, sondern fast immer nur bittere Medizin. Mir hat sie auf meinem Heilsweg allerdings unheimlich geholfen, nicht zuletzt durch einen Satz von ihm:
“Du läufst ja schon wieder weg (vor dem Leben)!”
Er hat sich entschieden, wieder wegzulaufen und ich muss es akzeptieren. Auf meinem gestrigen Nachmittagsspaziergang spürte ich für eine Stunde noch einmal einen ganz tiefen Schmerz, der sich sanft und behutsam in tiefe seelische Liebe zu ihm, zu mir, zum Leben, auflöste. Danach wusste ich, wir haben uns endgültig gegenseitig von der Kette gelassen und ich bin frei für das nächste Abenteuer. Welch ein Geschenk. Das ist diesmal kein Mann, OH NEIN! dazu liebe ich mein Singledasein inzwischen viel zu sehr und haben mich sämtliche Partnerschaften zu sehr geschlaucht. Ich fand etwas völlig anderes, das meine Leidenschaft hoch auflodern lässt. Außerdem ist auch die angeblich so tolle große Liebe, die wundervolle Familie, für mich eine Illusion, die absolut nicht der Realität entspricht. Es ist eine der vielen Lügen, um die Menschen ins bestehende System einzupassen, ob sie innerlich dabei absterben, interessiert kaum jemanden. Und das, obwohl immer mehr missbrauchte, geschlagene, getötete Kinder in den Medien gezeigt werden. Vielleicht gibt es sie, weil man unbedingt die heile Familie vorspielen muss, die es halt nicht gibt.
Seit Monaten bereitete ES sich schon vor. Ich will Sprachen lernen: Italienisch, Französisch, Englisch, um die alten Meister eines Tages in ihrer Originalsprache zu lesen; nicht um ihr Schüler zu werden, sondern von Gleich zu Gleich, weil ich nun für immer mein eigener GURU sein werde. Jetzt muss ich nur noch mit meinem Schweinehundchen debattieren, das auch diesmal wieder zubeißt wie verrückt, weil es aus seiner Hütte raus muss. Es ist und bleibt ein eingefleischtes Gewohnheitstier und kann es auf den Tod nicht leiden, wenn es da herausgerissen wird. Mich wundert es allerdings, dass es auch heute den Mut aufbringt, meiner feurigen Leidenschaft im Wege zu stehen. Eigentlich müsste es sich doch erinnern, wie oft ich ihm damit schon sein Fell versengte. Vielleicht aber brauche ich genau diesen kleinen bellenden Köter, um noch schneller durch das bereits mehr als halb geöffnete Tor in mein nächstes Wunderland zu eilen. Mauern, gegen die ich rennen muss, stärken meine Willensmuskeln ungemein und wecken meine Phantasie, so dass sich Möglichkeiten auftun, die ich zuvor noch nicht einmal ahnen konnte.
Ob ich nun allerdings noch jeden Morgen drei bis vier Stunden blog-Texte verfassen und geduldig die passenden Fotos dazu suchen mag, wage ich zu bezweifeln. Es hat mir 70 Tage lang riesigen Spass bereitet und ich konnte nebenbei feststellen, dass ich mit wahrer Begeisterung Bilder von MIR SELBST zwischen meine Texte setzte und keinerlei Bedürfnis verspürte, fremde Leute oder gar Fotos, die andere geschossen haben, zu verwenden. Ich liebe mich selbst inzwischen so sehr, dass ich mein Konterfei und die von mir gemachten Fotos am allerliebsten, und zwar ohne müde zu werden, anschaue. Nennt mich ruhig Narzistin, na und? Ist die Narzisse nicht genau so eine schöne Blume
Die Werke anderer, ob nun Fotos oder Texte, zu klauen, zeigt mir den Gesellen, niemals den Meister. Wer andere höher stellt, als sich selbst, ist nur zu bequem, die Verantwortung für sein Leben zu übernehmen, behaupte ich frech wie eh und je, SO!
Ab jetzt dresch ich mein eigenes Stroh zu Gold!
Soll ich künftig darüber berichten, wie es mir beim Italienisch- oder Französischlernen ergeht? Dazu gibt es, glaube ich, sehr wenig zu sagen. Ich kann nunmal nur schreiben, wenn ich überfließe. Jetzt aber brauche ich wieder all mein Wasser für mich selbst und werde deshalb erst einmal in meine wohlverdienten, langen Semesterferien gehen.
Advent ist übrigens die Erinnerung für j e d e Seele, dass sie neu geboren werden kann, so sie sich zuvor tief in ihre eigene Dunkelheit begibt. Es macht wenig Sinn, sich jedes Weihnachten nur an Jesu Geburt zu erinnern. Er war lediglich der PROTOTYP für den neuen Menschen. Und zwar den Menschen, der kein Geschöpf mehr, sondern Schöpfer ist, ein sich seiner selbst bewusster göttlicher Mensch. Ich brauche kein Advent mehr, weil für mich jeder Tag Weihnachten, Ostern und Pfingsten ist. Meine geistige Neugeburt fand statt, als ich mein göttliches Kind in mir WIEDER fand. Die erste Geburt fand statt, als ich mich aus dem Mutterleib löste. Kreuzigung fand statt, als ich all den alten, angelernten und vererbten Müll losließ, hätte man ihn nicht in mich geschüttet, wäre der Gang durch Gethsemane nach Golgatha nie nötig gewesen. Pfingsten fand statt, als ich begriff, dass ich schon immer ein göttlicher Mensch war, wie jeder andere auch und dazu keine Kirche brauche. Zur Erinnerung feiere ich deshalb allmorgendlich Weihnachten-Ostern-Pfingsten, damit ich niemehr als blökendes schwarzes Schaf einem blökenden und blöden Hammel hinterherwackle, ob nun einem Priester, Politiker oder sonstigen Gurus.
Las ich doch gestern erstaunt in einer Autobiografie von Barbara Rütting, dass sie vor kurzem Osho als Meister annahm und Bilder von ihm in der Wohnung hängen hat. Man sollte es nicht für möglich halten. Die Frau ist 80 Jahre, verkauft ihr eigenes Brot, ist aktives Mitglied der “Grünen” und rennt einem Toten hinterher. Sie hat sogar einen anderen Namen von ihrem Guru bekommen, der seit 1990 nicht mehr auf der Erde lebt. Ich finde Oshos Erkenntnise interessant, muss ich ihn deshalb anbeten, Bilder von ihm in der Wohnung aufhängen? Einige seiner Bücher las ich, fand mehrere Gedanken von ihm interessant, ihn jedoch insgesamt zu überheblich, weil er der Meinung war, er sei der Meister der Meister, und wer nach ihm Meister sein wolle, müsse sich schon gewaltig anstrengen.
Je oller je doller? Na ich hab gut reden, bin ich doch auch gerade erst dabei, mich von der Leine zu lösen. Aber gerade weil ich auch so eine bescheuerte Kuh war, die irgend einem Guru hinterhermuhte, darf ich ja darüber mal so richtig schreibend aus der Haut fahren. Aber nun ist es auch schon genug, weil ich keine Gururin für andere werden möchte. Es gibt schon vielzuviele davon.
“Der Feind kommt stets aus den eigenen Reihen”!
AMEN (schmunzel) und Adieu (bis demnächst)
Geschrieben in Spirituelles | Keine Kommentare »
2.12.2007 von Selma.
Dieses Wort hat einen unangenehmen Beigeschmack, hört sich so an, als ob einem alles egal ist. Übersetze ich es ohne Hintergedanken, bedeutet es für mich: Alles ist gleich gültig, gleich wertvoll, gleich liebenswert, gleich wahr, usw. Weshalb die eigentliche Bedeutung eines Wortes irgendwann verzerrt wird, muss ich nochmal überdenken. Heute geht es mir nur um dieses “gleichgültig” . Verliebe ich mich in einen Mann, sind mir deshalb alle anderen nicht egal, sondern ich treffe lediglich eine Wahl. Ich glaube nämlich keineswegs mehr an Liebe auf den ersten Blick, weil mir das meine Lebenserfahrung genügend gezeigt hat. Bin ich bereit für eine Partnerschaft, signalisiere ich es meiner Umwelt. Begegne ich einem männlichen Pendant, das ebenso nach einer Partnerin Ausschau hält, macht es ping. Der Rest ist erotische Anziehung, eine völlig natürliche Reaktion. Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns hilft, das Neue zu wagen. Auch Tiere führen ihre Balztänze auf, um sich zu vereinigen, das gehört einfach dazu.
Weshalb früher das Wort gleichgültig für mich schrecklich war, lag daran, dass ich es noch brauchte, etwas Besonderes zu sein, von einem Geliebten aus der Masse herausgehoben zu werden. Heute bin ich so selbstbewusst, dass mir es völlig gleichgültig ist, ob mich jemand für einzigartig, wichtig, außergewöhnlich hält, weil auch ich niemanden mehr dafür halte, so einfach ist das. Alles und jedes, was existiert, hat für mich die selbe Daseinsberechtigung, die gleiche Gültigkeit. Es ist das Ego, dass stets besser, höher, wichtiger, klüger, reicher, beliebter sein möchte, als sein Nächster. Als mir klar wurde, wie anstrengend dieses fordernde ICH in mir ist und dass es mich in Rollen zwängt, die ich überhaupt nicht spielen mag, erklärte ich ihm, dass es ab sofort nicht mehr der Chef im Hause sei, sondern lediglich Partner. Seitdem spielen wir beide mit Freuden unsere täglichen Spiele und haben es nicht mehr nötig, Macht über den anderen auszuüben. Um dem Verstand etwas zu erklären, muss ich mich in verschiedene Teile spalten, sonst versteht er mich als Ganzes leider nicht. Trotzdem bin ich nicht viele, sondern nur EINS. Bis ich all meine Teile zusammengesetzt hatte, fühlte ich mich zerbrochen, getrennt, einsam. Heute bin ich als Puzzleteilchen im Weltbild aufgehoben und gehalten und fühle mich geborgen und geliebt. Nur wer der Meinung ist, er sei vom Ganzen getrennt, möchte wichtig genommen werden. Ich bin aber auch gleichzeitig ein Ganzes, sowohl Welle als auch das Meer.
Alles, wirklich alles, was ist, ist für mich gleich gültig und ich kann nur sagen, so lebt es sich sagenhaft. Ich fühle mich so zart und leicht wie ein Schmetterling und so stark und mächtig wie ein Löwe. Meine Tage durchtanze ich seitdem mit Anmut und Freude, weil es keinen Unterschied mehr gibt zwischen schwer und leicht, dunkel und hell, böse und gut. Denn all diese Trennungen nahm lediglich mein Verstand vor. Seit ich ihm die Freundschaft anbot, lässt er das von alleine bleiben, weil auch er sich nun geliebt und geborgen fühlt.
Geschrieben in Spirituelles | Keine Kommentare »